Häufig gestellte Fragen zu Laserbeschriftungssystemen

Marc Discher
Global Marketing Manager OEM
Laser – FAQ
Introduction
Erhalten Sie von Videojet Antworten auf häufige Fragen zu Laserkennzeichnungssystemen. Diese Technologie ermöglicht klare und dauerhafte Kennzeichnungen mit hoher Geschwindigkeit direkt auf Ihre Produkte und Verpackungen. Mit weltweit über 25.000 installierten Lasersystemen teilen wir unser Know-how, um Ihnen zu helfen, die Technologie besser zu verstehen und die beste Entscheidung für Ihre individuellen Anforderungen zu treffen.
Laserkennzeichnungstechnologien & Grundlagen
Industrielle Laserkennzeichnung, auch bekannt als Laserbeschriftung oder Lasercodierung, ist ein berührungsloses und hochpräzises Verfahren, um Informationen wie 1D- und 2D-Barcodes, Chargennummern, Loskennzeichnungen, Haltbarkeitsdaten, Logos und mehrzeiligen Text direkt auf Produkte oder Verpackungen aufzubringen. Dieses Verfahren wird in Produktionslinien häufig zur Produktidentifikation, Rückverfolgbarkeit und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben eingesetzt.
Im Gegensatz zur kommerziellen Laserbeschriftung, die oft für dekorative oder werbliche Zwecke auf Produkten wie Pokalen, Geschenken oder Schildern verwendet wird, ist die industrielle Laserkennzeichnung speziell für Hochgeschwindigkeits- und Hochvolumenumgebungen optimiert. Sie sorgt für gleichmäßige, langlebige und gut lesbare Kennzeichnungen auf einer Vielzahl von Materialien, darunter Kunststoffe, Metalle, Glas und Karton. Damit eignet sie sich ideal für Branchen wie Lebensmittel und Getränke, Pharma, Elektronik und Automobilproduktion.
Laserkennzeichnung nutzt einen fokussierten Lichtstrahl, um die Oberfläche eines Materials gezielt zu verändern. Der Laserstrahl gibt intensive Energie an eine bestimmte Stelle ab, wodurch das Material so reagiert, dass eine sichtbare Markierung entsteht. Je nach Material und eingesetzter Lasertechnologie können dabei unterschiedliche Effekte erzielt werden, wie Gravieren, Anlassen, Einfärben oder das Abtragen von Materialschichten, um das gewünschte Bild oder den gewünschten Text zu erzeugen. Das Verfahren ist sehr präzise und ermöglicht detailreiche, dauerhafte Kennzeichnungen, die sich ideal für Branding, Identifikation und Rückverfolgbarkeit eignen.
Videojet-Lasersysteme können Produkte sowohl während der Bewegung auf einer Produktionslinie als auch im Stillstand markieren. Diese Flexibilität ermöglicht eine effiziente Kennzeichnung in dynamischen Anwendungen ebenso wie in stationären Setups, bei denen das Produkt feststeht.
Ein Laser ist die richtige Wahl, wenn für Ihre Produkte dauerhafte und hochauflösende Kennzeichnungen erforderlich sind. Das ist besonders wichtig für Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung von Branchenstandards. Laser eignen sich für Produktionslinien jeder Geschwindigkeit.
Sie können eine Vielzahl von Materialien zuverlässig kennzeichnen, darunter Glas, Kunststoff, Metall und beschichtetes Papier. Außerdem arbeiten Laser ohne Verbrauchsmaterialien wie Tinte, was zu geringeren Betriebskosten und weniger Wartungsaufwand im Vergleich zu anderen Kennzeichnungslösungen führt. Lediglich der regelmäßige Austausch des Filters der Absauganlage ist notwendig, um die Sicherheit und Sauberkeit am Arbeitsplatz zu gewährleisten.
Laserkennzeichnung, Gravur und Ätzen sind alles Verfahren, bei denen Laser genutzt werden, um dauerhafte Markierungen auf Materialien aufzubringen. Sie unterscheiden sich jedoch in der Tiefe, dem Prozess und den Anwendungsbereichen:
Laserkennzeichnung ist ein berührungsloses Verfahren, das die Oberfläche eines Materials verändert, ohne sie abzutragen. In der Regel wird ein Strahl mit geringer Leistung verwendet, um die Oberfläche durch Oxidation zu verfärben und so hochkontrastreiche Markierungen wie Barcodes, Seriennummern oder Logos zu erzeugen. Diese Methode eignet sich besonders für Kunststoffe, Metalle und beschichtete Materialien, bei denen die Oberflächenstruktur erhalten bleiben muss.
Lasergravur trägt Material von der Oberfläche ab und erzeugt dadurch tiefe, dauerhafte Vertiefungen. Hierbei kommt ein leistungsstarker Laser zum Einsatz, der das Material verdampft. Diese Methode ist ideal, wenn Robustheit und haptisches Feedback gefordert sind, zum Beispiel bei der Werkzeugkennzeichnung oder bei industriellen Bauteilen.
Laserätzen ist eine Unterform der Gravur, entfernt jedoch weniger Material und wird häufig auf Metalloberflächen eingesetzt. Dabei wird die Oberfläche aufgeschmolzen, das Material dehnt sich aus und es entsteht eine leicht erhabene Markierung. Ätzen ist schneller als Gravur und wird häufig für Hochgeschwindigkeitsanwendungen auf beschichteten oder eloxierten Metallen genutzt.
Laserkennzeichnung und Tintenstrahldruck sind zwei gängige Verfahren zur Produktkennzeichnung, unterscheiden sich jedoch deutlich in Prozess, Haltbarkeit und Anwendungsbereichen:
Laserkennzeichnung ist ein berührungsloses Verfahren, das einen fokussierten Lichtstrahl nutzt, um die Oberfläche eines Materials gezielt zu verändern. Sie zeichnet sich durch hohe Präzision, dauerhafte Markierungen und die Fähigkeit aus, eine Vielzahl von Materialien zu kennzeichnen, darunter Metalle, Kunststoffe und Keramik. Laserkennzeichnung eignet sich ideal für Anwendungen, bei denen hochwertige und langlebige Kennzeichnungen wie Barcodes, Seriennummern oder Logos erforderlich sind.
Tintenstrahldruck hingegen verwendet flüssige Tinte, um Markierungen auf der Oberfläche eines Materials aufzubringen. Diese Methode ist vielseitig und kosteneffizient und eignet sich für unterschiedliche Substrate, darunter Papier, Karton und einige Kunststoffe. Tintenstrahldruck wird häufig für Datumscodes, Chargennummern und andere variable Datenkennzeichnungen eingesetzt.
Materialien & Kompatibilität
Abhängig von der Materialzusammensetzung und dem gewünschten Ergebnis können Laser klare und dauerhafte Kennzeichnungen auf vielen Verpackungsmaterialien, Produkten und industriellen Bauteilen erzielen, einschließlich solcher aus Folie, Papier, Glas, Metall, flexiblen und harten Kunststoffen, Gummi und Holz. Um das bestmögliche Markierergebnis für Ihr spezifisches Substrat und Ihre Anwendung zu erreichen, ist die optimale Auswahl von Lasertyp, Leistung, Markierkopf und Linse entscheidend, ebenso wie weitere Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen. Tests sind erforderlich, um sicherzustellen, dass für jede Anwendung die passende Lasertechnologie gewählt wird.
Laserbeschriftungssysteme können die Metalloberfläche leicht gravieren und so gut lesbare Codes und andere Markierungen erzeugen. Der Markiervorgang dauert nur wenige Millisekunden, benötigt jedoch mehr Zeit, je mehr Zeichen aufgebracht werden müssen. Die Qualität der Kennzeichnung wird durch die Leistungsdichte des Lasers auf dem Material bestimmt. Videojet bietet dafür Faserlaserlösungen mit speziellen Funktionen für die Metallkennzeichnung an.
Laser können auf vielen Kunststoffen klare, kontrastreiche und dauerhafte Markierungen erzeugen. Die Lasereinstellungen werden so angepasst, dass das gewünschte Ergebnis erzielt wird, ohne das Produkt zu beschädigen. Der eingesetzte Lasertyp und die Zusammensetzung des Kunststoffs bestimmen, ob der Laser Material abträgt oder die Oberflächenfarbe verändert. Farbänderungen entstehen ausschließlich durch die Materialreaktion auf den Laser, individuelle Farboptionen sind daher nicht wählbar. Laser werden häufig eingesetzt, um Haltbarkeitsdaten, Chargenkennzeichnungen, Barcodes, Seriennummern, Logos und andere Identifikationsmerkmale auf Produkten und Verpackungen aufzubringen.
Ja, die Laserbeschriftung ist sowohl für Lebensmittelverpackungen als auch für pharmazeutische Produkte sehr effektiv. Sie ermöglicht es Herstellern, dauerhafte und hochauflösende Codes wie Haltbarkeitsdaten, Chargennummern und Rückverfolgbarkeitsinformationen direkt auf Kartons, Etiketten, Blisterverpackungen, Flaschen und sogar auf Lebensmittel selbst aufzubringen.
Die Laserkennzeichnung ist ein sauberes, berührungsloses Verfahren und kommt ohne Tinten, Lösungsmittel oder Klebeetiketten aus. Dadurch eignet sie sich ideal, um Produktsicherheit, gesetzliche Vorgaben und eine effiziente Produktion einzuhalten, insbesondere in Branchen mit hohen Hygiene- und Qualitätsanforderungen.
Im Pharmabereich unterstützt die Lasertechnologie sowohl Compliance als auch Effizienz. Auch die Lebensmittelindustrie profitiert erheblich von der Laserkennzeichnung, vor allem in Umgebungen mit hohen Produktionsgeschwindigkeiten, wie etwa in der Eierproduktion. Herr Jose Luis Munoz, Manager bei Velasco Poultry, berichtet: „Wir sparen zudem viel Geld bei den Etiketten und haben unsere Produktivität gesteigert. Die Videojet-Laser haben seit ihrer Installation keinen einzigen Ausfall und laufen täglich zuverlässig.“
Von Blisterverpackungen und Kartons bis hin zu Glas- und Kunststoffverpackungen ermöglicht die Laserkennzeichnung dauerhafte und gut lesbare Codes, die Herstellern helfen, Rückverfolgbarkeit sicherzustellen, Ausschuss zu reduzieren und die Produktionseffizienz zu steigern. Die Laserkennzeichnungslösungen von Videojet gewährleisten präzise, manipulationssichere Codes auf einer Vielzahl von Verpackungsmaterialien – von der pharmazeutischen Serialisierung bis hin zur lebensmitteltauglichen Kennzeichnung auf gekrümmten oder unebenen Oberflächen.
Ja, die Laserkennzeichnung ist ein sicheres und weithin anerkanntes Verfahren zur Codierung von Medizinprodukten, darunter chirurgische Instrumente, Implantate und Diagnostikgeräte. Sie erzeugt dauerhafte, kontrastreiche Markierungen, ohne die Integrität oder Leistung des Produkts zu beeinträchtigen. Laser können direkt auf Metallen, Kunststoffen und Keramiken markieren, die in der Medizintechnik verwendet werden, und unterstützen so die Einhaltung der FDA-UDI- (Unique Device Identification) und MDR-Vorgaben.
Die Laserkennzeichnung ist zudem berührungslos und chemiefrei, was sie ideal für sterile Umgebungen und biokompatible Materialien macht. Durch die hohe Präzision wird sichergestellt, dass wichtige Informationen wie Seriennummern, Herstellungsdaten und UDI-Codes über die gesamte Lebensdauer des Produkts hinweg gut lesbar bleiben.
„Bei der Entscheidung zwischen Lasern und Continuous-Inkjet-Druckern für die UDI-Kennzeichnung und andere Produktcodierungen in Reinräumen ist es entscheidend, den Lebenszyklus des Produkts zu berücksichtigen. Muss das Produkt sterilisiert werden, ist die dauerhafte Laserkennzeichnung die beste Lösung.“
Ihr umfassender Leitfaden zur Kennzeichnung von Medizinprodukten –
Die Videojet-Laserlösungen unterstützen Medizinprodukte der Klassen 1, 2 und 3 und sind darauf ausgelegt, die globalen regulatorischen Standards in komplexen Fertigungsprozessen zuverlässig zu erfüllen.
Lasertypen & Systemauswahl
CO₂-Laserkennzeichnungssysteme verwenden einen Gaslaser mit CO₂ als Medium, um nichtmetallische Materialien zu gravieren. Sie ermöglichen schnelle und präzise Markierungen auf verschiedenen Kunststoffen, Karton, Glas, Holz und Folien und erzeugen saubere 2D-Codes, alphanumerische Texte, Logos und mehr.
Faserlaserkennzeichnungssysteme arbeiten mit einem Festkörperlaser und sind besonders effektiv bei der Kennzeichnung von Metallen und technischen Kunststoffen. Sie erzeugen hochkontrastreiche, dauerhafte Codes, Texte und Markierungen mit ausgezeichneter Haltbarkeit und hoher Verschleißfestigkeit. Ideal für hochdichte Kunststoffe, Edelstahl, andere Metalle und Glas.
UV-Laserkennzeichnungssysteme nutzen ultraviolettes Licht, um photochemische Reaktionen zu erzeugen, die scharfe, hochkontrastreiche Markierungen auf empfindlichen Materialien wie Glas, Folien und Monomaterial-Verpackungen ermöglichen. Sie sind ideal für Anwendungen, die feine Details erfordern, ohne das Material zu beschädigen.
Die Lebensmittel-, Getränke-, Kosmetik-, Pharma-, Medizintechnik-, Automobil-, Luft- und Raumfahrt- sowie Extrusionsindustrie setzen Laserkennzeichnung ein, um Produkte eindeutig zu identifizieren und Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Gleichzeitig unterstützt die Technologie Qualitätssicherung, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und ein effizientes Bestandsmanagement.
Die verschiedenen Lasersysteme unterscheiden sich hauptsächlich in der Wellenlänge des Laserstrahls und den verfügbaren Leistungsstufen. Der wichtigste Faktor bei der Auswahl des richtigen Lasers ist die Wellenlänge, da sie bestimmt, ob der Laser mit einem bestimmten Material reagiert oder nicht.
Sobald die passende Wellenlänge festgelegt ist, werden Leistung und Laseroptik basierend auf der erforderlichen Produktionsgeschwindigkeit und der Größe der Kennzeichnung definiert.
Videojet bietet Lasersysteme mit folgenden Wellenlängen an:
10.600 nm, 10.200 nm und 9.300 nm (CO₂-Laser)
1.064 nm (Faserlaser)
355 nm (UV-Laser)
Die verfügbaren Leistungsoptionen reichen von 2 W bis 100 W. Die Laserexperten von Videojet unterstützen Sie bei der Auswahl der optimalen Konfiguration für Ihre Anwendung.
Zur Unterstützung der Technologieauswahl betreibt Videojet Musterlabore an fünf Standorten weltweit, um die spezifischen Anwendungen der Kunden zu simulieren und die Codequalität unter realen Produktionsbedingungen zu testen.
Bei der Auswahl des passenden Laserkennzeichnungssystems sollten folgende Faktoren berücksichtigt werden: Liniengeschwindigkeit, Abstand zwischen den Produkten, zu kennzeichnendes Substrat (Material), Inhalt und Größe der Kennzeichnung, Umgebungsbedingungen sowie die Integrationsanforderungen in bestehende Produktionsprozesse.
Videojet bietet Laserkennzeichnungssysteme mit CO₂-, Faser- und UV-Technologie an, die auf unterschiedliche Produktionsanforderungen und Budgets abgestimmt sind. Kontaktieren Sie Videojet, um die passende Technologie und das richtige Modell für Ihren Einsatzbereich zu finden.
Videojet bietet mehrere flexible und benutzerfreundliche Bedien- und Schnittstellenoptionen für Laserkennzeichnungssysteme an, die auf unterschiedliche Produktionsumgebungen und Bedieneranforderungen abgestimmt sind:
• TCS+ (Touch Control Software) mit TU430/TU440 oder Webbrowser: Intuitive Touchscreen-Bedienoberfläche oder Zugriff über Webbrowser; verfügbar mit IP65-Schutz für raue Umgebungen
• CLARiTY™ Controller: Erweiterter Touchscreen mit Code-Sicherung und Systemdiagnose
• SmartGraph (PC-basierte Software): Installierte PC-Software zur Offline-Erstellung und Bearbeitung von Aufträgen
• Konnektivitätsoptionen: Unterstützt EtherNet/IP®- und PROFINET-Protokolle für die PLC-Integration
Die Wahl zwischen Faser-, CO₂- und UV-Lasern hängt vom zu kennzeichnenden Material und der Art der gewünschten Markierung ab.
• Faserlaser eignen sich ideal für die Kennzeichnung von Metallen wie Edelstahl, Aluminium und Titan sowie für Kunststoffe. Sie erzeugen hochkontrastreiche, dauerhafte Markierungen und werden häufig in der Automobilindustrie, Elektronik, Medizintechnik und bei industriellen Bauteilen eingesetzt.
• CO₂-Laser sind optimal für organische Materialien wie Karton, Holz, Glas, Kunststoffe, PET und flexible Verpackungsfolien. Aufgrund ihrer Geschwindigkeit und Vielseitigkeit werden sie besonders in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaverpackung eingesetzt.
• UV-Laser sind die beste Wahl für empfindliche oder wärmeempfindliche Materialien, zum Beispiel für hochkontrastreiche Codes auf weißen Kunststoffen, Folien, Leiterplatten und medizinischen Polymeren. Ihr Kaltmarkierungsverfahren minimiert Materialschäden und eignet sich besonders für Elektronik-, Pharma- und Medizinanwendungen.
Jeder Lasertyp bietet spezifische Vorteile, abhängig von Material, Produktionsgeschwindigkeit und regulatorischen Anforderungen. Die richtige Auswahl sorgt für gut lesbare Codes, effiziente Produktionsabläufe und hohe Prozesssicherheit. Zudem erhöht sie die Haltbarkeit der Markierung, reduziert Ausschuss und unterstützt die Einhaltung von Branchenstandards wie UDI, GS1 und FDA.
Leistung, Haltbarkeit & Wartung von Lasersystemen
Laserkennzeichnungen sind sehr langlebig und widerstandsfähig gegen Abnutzung. Der Prozess verändert das Material an der Oberfläche oder auch in tieferen Schichten und erzeugt so eine permanente Markierung, die weder leicht verblasst noch sich mit der Zeit abnutzt. In der Regel lässt sich die Markierung nur entfernen, wenn die Materialoberfläche selbst beschädigt wird.
Dank dieser Beständigkeit ist die Laserkennzeichnung ideal für Anwendungen, bei denen Haltbarkeit und gute Lesbarkeit entscheidend sind, zum Beispiel bei Medizinprodukten, der Kennzeichnung von Automobilteilen oder anderen industriellen Anwendungen, in denen Produkte stark beansprucht werden oder rauen Umgebungen standhalten müssen.
Lasermarkiersysteme sind für ihre hohe Zuverlässigkeit bekannt. Je nach Lasertyp liegt die erwartete Lebensdauer der Laserquelle bei 50.000 Betriebsstunden oder mehr. Daher ist in der Regel nur eine minimale vorbeugende Wartung erforderlich.
Der grundlegende Wartungsaufwand ist gering: Die Filter der Absauganlage sollten regelmäßig gewechselt werden, und die Frontoptik sollte bei Bedarf überprüft und gereinigt werden. Abhängig von den Einsatzbedingungen und der Nutzung wird eine ausführlichere Wartung einmal pro Jahr empfohlen.
Laserkennzeichnungssysteme können je nach IP-Schutzklasse unterschiedliche Mengen an Staub und Feuchtigkeit tolerieren. Videojet bietet Lasersysteme mit Schutzarten bis IP69 an, die sich für Umgebungen mit regelmäßiger Reinigung sowie für den Einsatz in staubigen Produktionsbereichen eignen.
Laserkennzeichnungssysteme sind sehr zuverlässig und wartungsarm und wurden speziell für den Einsatz in anspruchsvollen Produktionsumgebungen mit hohen Durchsatzraten entwickelt, einschließlich 24/7-Fertigungslinien. Ihr robustes Design, der Verzicht auf Verbrauchsmaterialien und nur wenige bewegliche Teile machen sie ideal für den kontinuierlichen Einsatz in Branchen wie Lebensmittel und Getränke, Automobil, Medizintechnik und Elektronik.
1. Hohe Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit
Moderne Lasersysteme wie Faser-, CO₂- und UV-Laser sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt und erreichen oft zehntausende Stunden wartungsfreien Betrieb. Damit eignen sie sich besonders für Rund-um-die-Uhr-Produktionslinien, bei denen ungeplante Stillstände teuer werden können.
2. Keine Verbrauchsmaterialien = weniger Eingriffe
Im Gegensatz zu Tintenstrahldruckern oder Thermotransfersystemen benötigen Laser keine Tinten, Lösungsmittel, Farbbänder oder Druckköpfe, die regelmäßig gewechselt oder nachgefüllt werden müssen. Das bedeutet:
• Weniger Produktionsunterbrechungen durch Wechselvorgänge
• Geringeres Risiko von Kennzeichnungsfehlern oder Verwischungen
• Gleichbleibend hohe Kennzeichnungsqualität während der gesamten Produktion
3. Geringer Wartungsaufwand
Laserkennzeichnungssysteme erfordern in der Regel nur einfache vorbeugende Wartung, wie:
• Gelegentliches Reinigen von Linsen oder Filtern
• Sicherstellung von Luftstrom und Kühlung
• Regelmäßige Systemkalibrierung
Die fortschrittlichen Laser von Videojet verfügen zusätzlich über Selbstdiagnosetools, Remote-Serviceunterstützung und intelligente Überwachungsfunktionen, die Bediener frühzeitig auf potenzielle Probleme hinweisen, bevor es zu Ausfällen kommt.
4. Präzise Hochgeschwindigkeitskennzeichnung
Laser können bei sehr hohen Liniengeschwindigkeiten arbeiten und sind daher ideal für große Produktionsvolumina wie Abfülllinien, Extrusionsprozesse oder die Fertigung elektronischer Bauteile. Selbst auf schnell bewegten Produkten bleiben die Kennzeichnungen präzise und dauerhaft.
5. Für anspruchsvolle Umgebungen geeignet
Viele Lasersysteme sind mit IP-geschützten Gehäusen erhältlich und lassen sich problemlos in staubige, feuchte oder heiße Produktionsumgebungen integrieren. So ist eine zuverlässige Leistung selbst unter schwierigen industriellen Bedingungen gewährleistet.
Laser sind ideal für Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien, zum Beispiel in der Getränkeverpackung oder bei anderen Konsumgütern. Sie arbeiten genauso schnell wie Continuous-Inkjet-Drucker (CIJ) und ermöglichen eine schnelle, berührungslose Kennzeichnung mit präzisen, dauerhaften und hochauflösenden Codes. Selbst bei sehr hohen Geschwindigkeiten bleibt die Codequalität konstant hoch.
Moderne Lasersysteme sind einfach zu bedienen und lassen sich nach einer kurzen Einarbeitung zuverlässig steuern, auch von Bedienern mit wenig technischer Erfahrung.
• Wichtige Vorteile sind:
Intuitive Benutzeroberflächen mit Touchscreen und klarer Navigation
„Am HMI nimmt man die erste Einstellung vor und danach ist das System einsatzbereit. Man wählt den Job aus und startet, die Einrichtung geht schnell und spart Zeit und Kosten. Die Anlage arbeitet effizient, läuft stabil und die Schnellwechselfunktion ist ein zusätzlicher Vorteil.“ Luis Mota, Project Engineer bei Avon
• Voreingestellte Parameter für verschiedene Materialien, die eine schnelle und einfache Einrichtung ermöglichen
• Einfache Software, mit der sich Layouts erstellen, Einstellungen anpassen und Markierprozesse steuern lassen
• Speicherung von Auftragsparametern, sodass wiederkehrende Jobs mit wenigen Klicks gestartet werden können
• Integration in ERP-Systeme, um manuelle Eingaben zu reduzieren und Fehler bei der Jobauswahl oder Dateneingabe zu vermeiden
So können Bediener sich auf die Produktion konzentrieren und die Laserkennzeichnung effizient und fehlerfrei durchführen, ohne komplexe Prozesse managen zu müssen.
Bei der Laserkennzeichnung können gelegentlich Fehler auftreten, die die Qualität der Codes beeinträchtigen. Hier sind die häufigsten Probleme und Tipps zur Vermeidung:
• Geringer Kontrast oder blasse Markierungen: häufig verursacht durch falsch ausgerichtete Optiken oder verschmutzte Linsen
• Uneinheitliche Markierungsqualität: oft bedingt durch schwankende Laserleistung oder falsche Einstellungen
• Oberflächenschäden oder Brandspuren: typischerweise durch zu hohe Leistung oder einen falschen Fokus
So lassen sich diese Probleme vermeiden:
Optische Komponenten regelmäßig reinigen und prüfen
Die richtigen Lasereinstellungen verwenden: Leistung, Geschwindigkeit und Fokus müssen zum Material und zur gewünschten Markierung passen
„Die Höhe wird einmal am Display eingestellt, danach passt sich das System automatisch an und sorgt immer für eine korrekte Positionierung. Entscheidend für uns ist das Schriftbild. Mit SmartFocus ist das ein großer Fortschritt, denn der Laser übernimmt den Großteil der Arbeit, unabhängig von der Flaschengröße.“
Florian Schmitt, Sodenthaler, über den Videojet 3350
Vorbeugende Wartung einplanen: abgenutzte Teile wie Linsen oder Filter rechtzeitig prüfen und austauschen sowie die Ausrichtung kontrollieren
Materialtests durchführen: Substrattyp, Oberflächenvorbereitung und Laserwellenlänge beeinflussen die Markierungsqualität
Auf Expertenwissen und Prüfsysteme setzen: Das Videojet-Team und automatische Inspektionssysteme helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen
Wenn diese Schritte beachtet werden, können Hersteller hochkontrastreiche, langlebige und normgerechte Markierungen sicherstellen und Nacharbeit sowie Ausfallzeiten deutlich reduzieren.
Vorteile & Anwendungsbereiche der Laserkennzeichnung
Laserkennzeichnungssysteme bieten mehrere Vorteile: weniger Stillstandzeiten, den Wegfall der meisten Verbrauchsmaterialien (sowohl aus Kosten- als auch aus Umweltgründen), dauerhafte Markierungen sowie geringere Wartungskosten im Vergleich zu tintenbasierten Drucksystemen.
„In der Produktion sind Qualität, Kosten und Zuverlässigkeit die wichtigsten Faktoren. Stillstände sind teuer und ohne Laser könnten wir nicht produzieren.“
Thomas Welte, Design Engineer bei IMS Gear
Funktionen wie flexible Strahlumlenkungseinheiten mit 360-Grad-Drehung und kompakte Markierköpfe erleichtern die Integration von Lasersystemen in unterschiedlichste Produktionslinien, selbst wenn nur wenig Platz zur Verfügung steht.
In der Regel wird die Installation und Einrichtung eines Lasersystems von qualifizierten Technikern oder Installationsteams durchgeführt. So wird sichergestellt, dass das System optimal kalibriert ist und in der Produktionsumgebung die bestmögliche Leistung erzielt.
Laserkennzeichnung wird in einer Vielzahl von Branchen eingesetzt und ermöglicht dauerhafte, hochpräzise Markierungen und Gravuren. Sie bietet eine berührungslose, schnelle Lösung zur Kennzeichnung von Texten, Barcodes, QR-Codes, 2D-Codes und Rückverfolgbarkeitsdaten auf unterschiedlichen Materialien. Die häufigsten Anwendungsbereiche sind:
Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaverpackungen
Laserkennzeichnungssysteme werden häufig eingesetzt, um hochkontrastreiche, dauerhafte Haltbarkeitsdaten, Chargennummern, Loskennzeichnungen und Verfallsdaten direkt auf Primär- und Sekundärverpackungen wie PET-Flaschen, Kartons, Etiketten und Blisterverpackungen aufzubringen, ganz ohne Tinten oder Lösungsmittel.
Kennzeichnung von Medizinprodukten
Laser bieten eine permanente und sterile Lösung für die Markierung von chirurgischen Instrumenten, Implantaten und medizinischen Geräten. Häufig werden UDI-Codes (Unique Device Identification) in Übereinstimmung mit FDA- und EU-MDR-Vorgaben aufgebracht, oft mithilfe spezieller Verfahren wie dem Anlassen, um die Oberflächenintegrität zu erhalten.
Kennzeichnung industrieller und automobiltechnischer Teile
Laserkennzeichnung eignet sich ideal, um Seriennummern, 2D-DataMatrix-Codes und Bauteilkennzeichnungen auf Metallen, Kunststoffen und Verbundmaterialien aufzubringen. Hersteller aus der Automobil-, Luftfahrt- und allgemeinen Industrie setzen Laser ein, um Rückverfolgbarkeit sicherzustellen und gesetzliche Vorschriften einzuhalten.
Elektronik- und Leiterplattenkennzeichnung
In der Elektronikfertigung werden Laser genutzt, um Leiterplatten, Mikrochips und elektronische Bauteile mit Produkt-IDs, Logos, Sicherheitskennzeichnungen und Rückverfolgbarkeitsinformationen zu codieren, ohne empfindliche Komponenten zu beschädigen.
Personalisierung und Branding
Lasertechnologie ermöglicht hochauflösende Gravuren von Logos, Texten und dekorativen Mustern auf Konsumgütern, Werbeartikeln und Luxusprodukten wie Kosmetikartikeln oder Elektronik. Sie unterstützt Individualisierung und dient gleichzeitig dem Fälschungsschutz.
Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung
Bei sicherheitsrelevanten Komponenten sorgt die Laserkennzeichnung für dauerhafte, gut lesbare Identifikationen, die auch unter extremen Umgebungsbedingungen bestehen bleiben.
Kennzeichnung von Holz und anderen organischen Materialien
Laser ermöglichen das Hochgeschwindigkeitsgravieren von natürlichen Materialien für dekorative Zwecke, Branding oder Chargenkennzeichnungen. Typische Anwendungen sind Gravuren auf Holzplatten, Kartonverpackungen oder Textiletiketten.
Laserkennzeichnung trägt entscheidend dazu bei, die Rückverfolgbarkeit von Produkten zu verbessern. Durch dauerhafte, hochauflösende Codes, die über den gesamten Produktlebenszyklus lesbar bleiben, können wichtige Informationen zuverlässig erfasst werden. Ob Metall, Kunststoff, Glas oder beschichtete Verpackungen, Laserkennzeichnung sorgt dafür, dass Seriennummern, Chargencodes und Barcodes schnell, präzise und dauerhaft aufgebracht werden.
1. Dauerhafte, nicht entfernbare Codes
Laser erzeugen permanente Markierungen, die nicht einfach entfernt, verändert oder mit der Zeit beschädigt werden können. Diese Beständigkeit ist besonders wichtig in regulierten Branchen wie Automobilindustrie, Luftfahrt, Medizintechnik und Pharma, in denen Rückrufe, Audits und Compliance-Anforderungen auf langfristiger Produktidentifikation basieren.
2. Hohe Lesbarkeit für automatisierte Systeme
Laserkennzeichnung ermöglicht präzise, kontrastreiche DataMatrix- und QR-Codes, die auch von Bildverarbeitungssystemen zuverlässig erfasst werden, selbst nach Hitzeeinwirkung, Kontakt mit Chemikalien, Abrieb oder Sterilisation. Das unterstützt automatisierte Inspektionen, eine Echtzeit-Datenerfassung und die nahtlose Integration in MES- oder ERP-Systeme.
3. Serialisierung und eindeutige Produktkennzeichnung
Laserkennzeichnung ermöglicht Serialisierung auf Artikelebene und weist jedem Produkt oder Teil einen eindeutigen Identifikationscode zu. Dies ist entscheidend, um Fälschungen zu verhindern, Rückrufaktionen zu steuern und branchenspezifische Vorschriften einzuhalten, beispielsweise UDI für Medizinprodukte, TPD für Tabakprodukte oder DSCSA in der Pharmaindustrie.
4. Keine Verbrauchsmaterialien und weniger Fehlerquellen
Im Gegensatz zu tintenbasierten Technologien sind bei der Laserkennzeichnung keine Tinten oder Lösungsmittel notwendig. Das reduziert das Risiko von Verschmierungen, Verblassen oder ungleichmäßigen Codes und sorgt für eine konstante Datenqualität entlang der gesamten Lieferkette.
5. Unterstützung globaler Compliance und Supply-Chain-Transparenz
Laserkennzeichnungen ermöglichen die Rückverfolgung über komplexe, globale Lieferketten hinweg. Vom Hersteller über die Verpackung bis hin zu Distribution und Handel erhalten alle Beteiligten präzise Echtzeitdaten für Qualitätssicherung, Fälschungsschutz und gesetzliche Berichterstattung.
Compliance & Nachhaltigkeit
Laser sind sicher, wenn wichtige Sicherheitsmaßnahmen wie Schutzumhausungen und Absaugung korrekt umgesetzt werden.
• Schutzumhausung ist zwingend erforderlich und sorgt dafür, dass der Laserstrahl sicher abgeschirmt wird. Dadurch wird das Risiko einer unbeabsichtigten Exposition deutlich reduziert und sowohl Personal als auch Anlagen werden geschützt. Diese Maßnahme ist einfach umzusetzen, gewährleistet die Einhaltung von Sicherheitsstandards und verhindert potenzielle Gefahren am Arbeitsplatz.
• Absaugung ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Laserkennzeichnungsinstallation. Sie entfernt Rauch und Partikel, die während des Laserprozesses entstehen, sorgt für eine saubere, geruchsfreie Umgebung und trägt zur Sicherheit sowie zur Sauberkeit des Produktionsbereichs bei.
Alle Videojet-Lasersysteme sind als Klasse IV eingestuft, sollten jedoch als Klasse I Systeme betrieben werden, um die Sicherheit der Bediener zu gewährleisten. Dies wird durch den Einsatz einer Schutzumhausung erreicht, die den Markierbereich vollständig abschirmt. Die Größe, Bauform und das Material dieser Umhausung richten sich nach dem eingesetzten Lasertyp. In der Regel sind Sicherheitsverriegelungen integriert, die den Betrieb automatisch stoppen, wenn die Umhausung nicht korrekt geschlossen ist. Die Verantwortung für die Schutzvorrichtung liegt beim Anwender, wobei Videojet-Experten bei der Auswahl unterstützen und auf Wunsch komplette Lösungen anbieten.
Zusätzlich empfiehlt Videojet den Einsatz von Absauganlagen. Diese schützen die Bediener vor Rauch und Partikeln, die beim Laserprozess entstehen, halten die Optiken sauber und sorgen für eine gleichbleibend hohe Markierungsqualität.
Ja, die Laserkennzeichnung wird branchenübergreifend eingesetzt, um gesetzliche Anforderungen in Bereichen wie Medizintechnik, Pharma, Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie und Elektronik zu erfüllen. Da Laser hochpräzise, dauerhafte und gut lesbare Codes erzeugen, eignet sich die Technologie ideal, um Vorschriften wie FDA, EU MDR, UDI, ISO und andere Standards einzuhalten.
1. UDI-Compliance für Medizinprodukte
Laserkennzeichnung erfüllt die Anforderungen der Unique Device Identification (UDI), die von der US-amerikanischen FDA und der EU-Medizinprodukteverordnung (EU MDR) vorgeschrieben sind. Hersteller können damit permanente UDI-Codes auf chirurgischen Instrumenten, Implantaten und wiederverwendbaren medizinischen Geräten aufbringen, inklusive alphanumerischer Kennungen und 2D-DataMatrix-Codes. Dabei kommen Verfahren wie Anlassen oder Oberflächenmarkierung zum Einsatz, die Sterilität und Oberflächenintegrität bewahren.
2. Einhaltung von Vorschriften zur pharmazeutischen Serialisierung
In der Pharmaindustrie unterstützt die Laserkennzeichnung die Umsetzung globaler Vorgaben zur Serialisierung, darunter:
• DSCSA (Drug Supply Chain Security Act, USA)
• FMD (Falsified Medicines Directive, EU)
• Track & Trace-Vorschriften in weiteren Regionen
Laser ermöglicht eine präzise Kennzeichnung von Blisterverpackungen, Kartons und Etiketten mit Pflichtdaten wie GTINs, Chargennummern und Haltbarkeitsdaten, ohne Verbrauchsmaterialien.
3. Standards in der Automobil- und Luftfahrtindustrie
Laserkennzeichnungen erfüllen strenge Rückverfolgbarkeitsstandards wie AIAG, MIL-STD-130 und AS9100. Sie liefern dauerhafte, maschinenlesbare Codes, die auch unter anspruchsvollen Umweltbedingungen lesbar bleiben. Diese Markierungen sind entscheidend für Sicherheit, Qualitätsprüfungen und das Rückrufmanagement.
4. RoHS- und CE-Kennzeichnung
Laser werden auch genutzt, um RoHS-, CE- und andere gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnungen auf elektronische Bauteile und Konsumgüter aufzubringen. Die Markierungen sind gut sichtbar, dauerhaft und beeinträchtigen weder die Funktion noch das Design der Produkte.
5. Manipulationssichere und fälschungssichere Lösungen
Dauerhafte Laserkennzeichnungen verbessern die Produktsicherheit und unterstützen Programme zum Fälschungsschutz und zur Markenintegrität. Dies ist besonders wichtig in Hochrisikobranchen wie Tabak, Kosmetik und Luxusgütern.
Ja, die Laserkennzeichnung gilt als sehr umweltfreundliche Technologie. Im Gegensatz zu herkömmlichen Kennzeichnungsmethoden, die Tinten, Lösungsmittel oder Etiketten verwenden, arbeiten Lasersysteme mit fokussierten Lichtstrahlen, um dauerhafte Markierungen zu erzeugen. Dadurch entstehen keine Abfälle, Emissionen werden reduziert und der Energieverbrauch sinkt langfristig.
1. Keine Tinten, Lösungsmittel oder Chemikalien
Laserkennzeichnung benötigt keine Verbrauchsmaterialien wie Tintenpatronen, Farbbänder oder lösungsmittelbasierte Reiniger. Das bedeutet:
• Keine Entstehung von gefährlichem Abfall
• Kein Risiko chemischer Rückstände auf sensiblen Produkten oder Oberflächen
Damit ist Laserkennzeichnung eine saubere und sichere Lösung für Bediener und Umwelt, besonders in der Lebensmittel-, Getränke-, Pharma- und Medizintechnikindustrie.
2. Weniger Verpackungsabfall
Durch die direkte Kennzeichnung auf Produkten und Verpackungen wie Flaschen, Dosen, Kartons und Etiketten entfällt der Einsatz zusätzlicher Etiketten oder bedruckter Folien. Das unterstützt nachhaltige Verpackungskonzepte und reduziert den Materialverbrauch.
3. Energieeffiziente Technologie
Moderne Lasersysteme, insbesondere Faser- und UV-Laser, sind auf hohe Effizienz und niedrigen Energieverbrauch ausgelegt. Sie ermöglichen schnelle Markierungen bei minimalem Energieeinsatz und sind damit ideal für Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz.
4. Weniger Wartung und geringerer Ressourcenverbrauch
Im Vergleich zu Tintenstrahl- oder Thermotransferdruckern erfordern Laserkennzeichnungssysteme weniger Wartung, da keine regelmäßigen Teilewechsel oder Flüssigkeitsnachfüllungen nötig sind.
Das führt zu:
• Geringeren Betriebskosten
• Weniger Ersatzteilbedarf
• Langfristig kleinerem ökologischen Fußabdruck
5. Unterstützung von Nachhaltigkeitszielen
Laserkennzeichnung hilft Unternehmen, ihre ESG-Ziele (Environmental, Social, Governance) und Strategien zur CO₂-Reduktion zu erreichen und sich an die steigenden Anforderungen für nachhaltige Fertigungsmethoden anzupassen.
Haben Sie noch Fragen? Entdecken Sie unser komplettes Angebot an Laserkennzeichnungslösungen oder sprechen Sie direkt mit unseren Experten, um die passende Lösung für Ihre Produktionsanforderungen zu finden.
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